Archiv der Malteser
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Inga Bernhard

 

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Portrait des Archivs

1952 erklärten sich die Deutsche Assoziation des Malteserordens und der Deutsche Caritasverband auf Anregung des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer bereit, neben dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Deutschen Roten Kreuz eine konfessionell geprägte Hilfsorganisation aufzubauen. Ziel des Bundeskanzlers war es, den Zivil-und Katastrophenschutz auf ein breites Fundament zu stellen. Im Januar 1953, damals noch als „Generalkommissariat für Erste Hilfe und Katastrophenschutz“ in Münster ansässig, begann der Malteser Hilfsdienst e.V. unter der Leitung von Max-Anton Freiherr von Eltz-Rübenach seine Ausbildungstätigkeit in Erster Hilfe. 1956 erfolgte der Umzug nach Köln, wo die Zentrale noch heute ist.

Das Archiv der Malteser befindet sich derzeit im Aufbau. Nach einer ersten Bewertung des Bestandes der Malteser Zentrale umfasst dieser rund 200 Umzugskartons an: Akten und anderes Schriftgut, Unternehmenszeitschriften, Werbemitteln wie Broschüren, Plakate und Postkarten, Fotos, Bild- und Tondokumente u.a. von Auslandseinsätzen, historische Objekte wie Fahnen, Uniformen und Anschauungsmaterial für den Erste Hilfe-Unterricht sowie eine Sammlung an Fachbüchern, v.a. aus dem Bereich Katastrophenschutz und Erste Hilfe. Im Rahmen eines Projektes wird dieser Bestand derzeit verzeichnet und soll danach sowohl intern als auch der interessierten Öffentlichkeit zur Benutzung offen stehen.