Geschichte
Neben der Registratur des seit 1956 bestehenden Katholischen Militärbischofsamtes und des daraus erwachsenen archivwürdigen Aktenbestandes stellte die „Sammlung Werthmann“ sozusagen eine Keimzelle für die Einrichtung des Archivs im Jahre 1978 dar. Georg Werthmann, Feldgeneralvikar der Wehrmacht (1936-1945) und erster Militärgeneralvikar für die Bundeswehr (1956-1962), hatte seit 1945 damit begonnen, Unterlagen und Material für eine geplante Darstellung der Geschichte der Katholischen Feldseelsorge zu sammeln, zu sichten und zu ordnen, wobei der Hauptbestandteil dieses Materials aus Aktenschriftgut besteht, das Personal- und Sachfragen der Wehrmachtseelsorge betrifft. Es konnte von Werthmann als „laufende Registratur“ vor der Vernichtung aus dem bombenzerstörten Berlin gerettet werden. Die übrigen Akten der Dienststelle des Katholischen Feldbischofs der Wehrmacht im Oberkommando des Heeres mit Sitz in Berlin sind bei den Luftangriffen auf die ehemalige Reichshauptstadt während des Zweiten Weltkrieges bzw. auf der Flucht verbrannt.

Geschichte
Neben der Registratur des seit 1956 bestehenden Katholischen Militärbischofsamtes und des daraus erwachsenen archivwürdigen Aktenbestandes stellte die „Sammlung Werthmann“ sozusagen eine Keimzelle für die Einrichtung des Archivs im Jahre 1978 dar. Georg Werthmann, Feldgeneralvikar der Wehrmacht (1936-1945) und erster Militärgeneralvikar für die Bundeswehr (1956-1962), hatte seit 1945 damit begonnen, Unterlagen und Material für eine geplante Darstellung der Geschichte der Katholischen Feldseelsorge zu sammeln, zu sichten und zu ordnen, wobei der Hauptbestandteil dieses Materials aus Aktenschriftgut besteht, das Personal- und Sachfragen der Wehrmachtseelsorge betrifft. Es konnte von Werthmann als „laufende Registratur“ vor der Vernichtung aus dem bombenzerstörten Berlin gerettet werden. Die übrigen Akten der Dienststelle des Katholischen Feldbischofs der Wehrmacht im Oberkommando des Heeres mit Sitz in Berlin sind bei den Luftangriffen auf die ehemalige Reichshauptstadt während des Zweiten Weltkrieges bzw. auf der Flucht verbrannt.
