Geschichte des Archivs
Die Existenz eines Archivs wird erstmals 1242 erwähnt. Das Archiv verwaltet einen Bestand von ca. 3000 Urkunden (ab 803) und ca. 150 Handschriften. Die Bestände wurden nach 1824 durch Akten der Pfarreien im Amt Meppen vermehrt. Zudem gelangte ein bis 1789 zurückreichender Aktenbestand nach Osnabrück, der mit dem Amt des Apostolischen Vikars von Norddeutschland und Dänemark (1841) verbunden war. Durch Pfarreien, die an die Diözese Hildesheim bzw. durch die Teilung des Bistums Osnabrück 1995 an das Erzbistum Hamburg abgegeben wurden, wurden auch die entsprechenden Aktenbestände an die jeweiligen Bistümer abgegeben.
Verluste erlitt das Diözesan-Archiv durch den Bombenangriff 1944, wobei Teile des Aktenbestandes zu 90 Prozent vernichtet wurden. Die Urkunden, Handschriften und die pfarrlichen Korrespondenzen blieben jedoch erhalten.
Die Pfarrarchive werden dezentral in den Pfarreien aufbewahrt. Alle vorhandenen Kirchenbücher wurden verfilmt. Die entsprechenden Mikrofiches bis 1875 sind im Bistumsarchiv einzusehen. Eine Herausgabe und Vorlage der Original-Kirchenbücher in den Pfarreien ist untersagt.
Seit 2000 bildet das Bistumsarchiv Osnabrück zusammen mit der Domschatzkammer/Diözesanmuseum die Abteilung Kultur und Archiv im Bischöflichen Generalvikariat. Damit haben der Kulturauftrag und die pastorale Einbindung des Archivs zusätzliches Gewicht gegenüber der Dienstleistungsfunktion für die kirchliche Behörde erhalten.
Link zum ausführlicheren Portrait

Geschichte des Archivs
Die Existenz eines Archivs wird erstmals 1242 erwähnt. Das Archiv verwaltet einen Bestand von ca. 3000 Urkunden (ab 803) und ca. 150 Handschriften. Die Bestände wurden nach 1824 durch Akten der Pfarreien im Amt Meppen vermehrt. Zudem gelangte ein bis 1789 zurückreichender Aktenbestand nach Osnabrück, der mit dem Amt des Apostolischen Vikars von Norddeutschland und Dänemark (1841) verbunden war. Durch Pfarreien, die an die Diözese Hildesheim bzw. durch die Teilung des Bistums Osnabrück 1995 an das Erzbistum Hamburg abgegeben wurden, wurden auch die entsprechenden Aktenbestände an die jeweiligen Bistümer abgegeben.
Verluste erlitt das Diözesan-Archiv durch den Bombenangriff 1944, wobei Teile des Aktenbestandes zu 90 Prozent vernichtet wurden. Die Urkunden, Handschriften und die pfarrlichen Korrespondenzen blieben jedoch erhalten.
Die Pfarrarchive werden dezentral in den Pfarreien aufbewahrt. Alle vorhandenen Kirchenbücher wurden verfilmt. Die entsprechenden Mikrofiches bis 1875 sind im Bistumsarchiv einzusehen. Eine Herausgabe und Vorlage der Original-Kirchenbücher in den Pfarreien ist untersagt.
Seit 2000 bildet das Bistumsarchiv Osnabrück zusammen mit der Domschatzkammer/Diözesanmuseum die Abteilung Kultur und Archiv im Bischöflichen Generalvikariat. Damit haben der Kulturauftrag und die pastorale Einbindung des Archivs zusätzliches Gewicht gegenüber der Dienstleistungsfunktion für die kirchliche Behörde erhalten.
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