Diözesanarchiv des Bistums Dresden-Meißen

Postanschrift:                   Bischöfliches Ordinariat
Käthe-Kollwitz-Ufer 84, 01309 Dresden
Hausanschrift: An der Petrikirche 6, 02625 Bautzen
Telefon: 03591 - 35195 0
Telefax: 03591 - 35195 22
E-Mail: archiv@ordinariat-bautzen.de
Website: www.bistum-dresden-meissen.de

Sigle:                                DADM
Verwaltung: Dr. Birgit Mitzscherlich, Leiterin des Diözesanarchivs
Benutzung: 
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags 10.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr (nach Absprache abweichende Zeiten möglich); um schriftliche oder telefonische Voranmeldung wird gebeten; es gilt die Benutzungsordnung für die kirchlichen Archive im Bistum Dresden-Meißen und die Gebührenordnung.

Allgemeines

Obwohl das erst 1921 wiedererrichtete Bistum Dresden-Meißen noch relativ jung ist, gibt es eine reichhaltige und historisch bedeutsame Überlieferung im Diözesanarchiv. Das betrifft zum einen die kirchliche Verwaltung, das Bischöfliche Ordinariat, deren Akten nahezu ohne Verluste während des 2. Weltkriegs erhalten geblieben sind und das kirchliche Leben in der Diaspora im 20. Jh. dokumentieren.

Die historische Bedeutung des Archivs liegt vor allem in der Überlieferung des Domstifts St. Petri in Bautzen, das nach der Reformation die Jurisdiktion über die Katholiken in den beiden Lausitzen ausübte. Dessen Überlieferung reicht bis in das Jahr 1221 zurück.
Insgesamt verwahrt das Archiv ca. 1000 Urkunden und ca. 750 Regalmeter Akten. Die Sammlungsabteilung mit Dokumentationsgut zur Bistumsgeschichte, Fotoarchiv und Nachlässen befindet sich im Aufbau.

Im selben Haus sind die Diözesan- und Domstiftsbibliothek mit zahlreichen alten Handschriften und Drucken sowie die Domschatzkammer St. Petri untergebracht.

Zur Geschichte des Archivs

Das Archiv des Bistums Dresden-Meißen befindet sich am historischen Ort, dem Domstift St. Petri in Bautzen. Hier war Sitz eines Kollegiatstiftes, das ab der Reformation auch die Jurisdiktion der ehemals zum Bistum Meißen gehörenden Gebiete in der Lausitz als Nebenland der Böhmischen Krone ausübte. Die kursächsischen Gebiete waren mit der Reformation evangelisch geworden. Im Domstift wurden die Urkunden und Dokumente seit dem 13. Jahrhundert gesammelt; seit dem 16. Jahrhundert gibt es eine umfassende Aktenüberlieferung.

Zu einem ausführlichen Portrait der Geschichte des Archivs gelangen Sie hier.