Erzbischöfliches Archiv Freiburg

Anschrift: Schoferstraße 3
79098 Freiburg i. Br.

Postfach
79095 Freiburg i. Br.
Telefon: 0761 - 2188 260
Telefax: 0761 - 2188 439
E-Mail: archiv@ordinariat-freiburg.de
Website: Homepage des Archivs
www.archive-bw.de
Außenstellen:
(für die Pfarrarchivpflege)  
Archivstelle Sigmaringen
Gorheimer Straße 28
72488 Sigmaringen
Telefon 07571 - 7302 20
  Archivstelle Eberbach
Odenwaldstraße 22
69412 Eberbach
Telefon 06271 - 9477866
Sigle:  EAF
Verwaltung: Erzb. Oberarchivdirektor Dr. phil. Christoph Schmider (Leiter)
Erzb. Archivdirektor Wolfgang Stetter (Stellvertretender Leiter)
Manuel Hagemann, Archivar (Leiter Außenstelle Sigmaringen)
Diplomarchivarin Jutta Seif (Leiterin Außenstelle Eberbach)

weitere Mitarbeiter siehe hier

Benutzung:
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12.30 und 13.30 bis 17 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.
Ahnenforschung (Mikrofilmbenutzung): Nur nach telefonischer Terminabsprache: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12.30 und 13.30 bis 17 Uhr. Benutzung der Außenstellen nur nach telefonischer Terminabsprache.
Lesesaal: 8 Arbeitsplätze mit Stromanschluss zur Laptop-Benutzung; 5 Mikrofilm-Lesegeräte, davon 3 digitale Reader-Printer.
Hinweise zur Benutzungs- und Gebührenordnung finden Sie hier.

 

Zuständigkeit des Archivs:

Das EAF ist das Endarchiv für die Überlieferung der zentralen Behörden des Erzbistums Freiburg und der ihnen unterstellten Einrichtungen. Es betreibt zudem Pfarrarchivpflege (besonders durch die beiden Außenstellen in Eberbach und Sigmaringen), verwahrt aber grundsätzlich keine Pfarrarchive.
 

Zur Geschichte des Archivs:

Das EAF entstand mit der durch die Konsekration und Inthronisation des ersten Erzbischofs Bernhard Boll am 21. Oktober 1827 definitiv gewordenen Errichtung der Erzdiözese Freiburg. Die erste Nennung des Namens „Erzbischöfliches Archiv“ datiert aus dem Jahr 1828. Keimzelle des EAF und zugleich historischer Kernbestand sind die aus dem aufgelösten Bistum Konstanz übernommenen Archivalien, insbesondere Generalia, Specialia Dekanate, Pfarreien, Klöster und Amtsbücher, die im Lauf der nächsten Jahre und Jahrzehnte um Teile der Archive der übrigen Vorgängerbistümer Mainz, Speyer, Straßburg, Worms und Würzburg vermehrt wurden. Das EAF war während der ersten rund 140 Jahre seines Bestehens kein eigenständiges Archiv, sondern die vorhandenen Bestände bildeten Teil und zugleich Grundstock der Registratur des Erzb. Ordinariats. Andere, vom Umfang und Inhalt her durchaus wesentliche Bestände des heutigen EAF, waren im Zuge der Bistumsgründung dem Archiv bzw. der Registratur der staatlichen Kirchenbehörde, der „Katholischen Kirchensektion“ des badischen Innenministeriums (spätere Namen: Katholischer Oberkirchenrat, Katholischer Oberstiftungsrat, Erzb. Oberstiftungsrat, Erzb. Finanzkammer) einverleibt worden.
Erste qualifizierte Erschließungsarbeiten, und somit zugleich Ansätze zu einer gewissen Eigenständigkeit des EAF, leistete seit 1859 der Archivar Franz Zell, dessen profunde und teilweise bis heute maßgebliche Arbeit nach seinem Ausscheiden leider lange Zeit keine kontinuierliche und adäquate Fortsetzung fand. Das Archiv blieb ein Anhängsel der Registratur und wurde in wechselnder Qualität und mit unterschiedlichem Erfolg von Registratoren oder Kanzleibeamten betreut. Im Jahr 1967 übernahm der erste nach modernen Gesichtspunkten ausgebildete Facharchivar Dr. theol. Franz Hundsnurscher die Archivleitung, die seitdem in den Händen von wissenschaftlichen Archivaren liegt.

Zur weiteren Geschichte des Archivs gelangen Sie hier: http://www.ebfr.de/html/geschichte940.html