Beständeübersicht (Auswahl)

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Bestände
1. Kernbestände sind die Überlieferungen des Generalvikariats (seit 1190, mit großen Kriegsverlusten für die Zeit von 1830 bis 1943) sowie des Domkapitels (seit dem 16. Jh.). Unterlagen dieser Einrichtungen aus der Zeit vor 1803 befinden sich teilweise im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen in Münster.

2. Bischöfliche Institute, Anstalten und Klöster. Zu diesen gehören u. a. Priesterseminar (seit 1773), Collegium Ludgerianum (seit 1850), Fraterherren Münster (1318-1777), aber auch jüngere Einrichtungen wie die bischöfliche Bildungsstätte Jugendburg Gemen (seit 1946).

3. Vereine und Verbände auf lokaler, regionaler und diözesaner Ebene, wie z. B. Verein für kath. Arbeiterkolonien in Westfalen (seit 1886), Bonifatiusverein (seit 1943) und Deutsche Jugendkraft (DJK, seit 1950).

4. Personalpfarreien (v. a. Studentengemeinden), Kreisdekanate und Dekanate.

5. Pfarrarchive. Die ca. 350 Deposita der Pfarreien reichen von der ältesten Urkunde (1155) bis in die Gegenwart. Neben über 3000 zentralisierten Kirchenbüchern (größtenteils digital einsehbar) und knapp 1000 Zivilstandsregistern (1810-1814) werden ca. 7000 Urkunden, über 1300 Hand- und Druckschriften sowie gut zwei km Akten, Pläne und Bilder bereitgehalten.

Sammlungen
Sammlungen sind u. a. zu einzelnen Personen (z. B. Kardinal von Galen), zu Personengruppen, zu Orten und zu nicht-schriftlichem Archivgut (z. B. Fotos) angelegt.

Nachlässe
Zu den über 120 Nachlässen gehören z. B.: Minister und Generalvikar von Fürstenberg (1762-1810) und Bischof Dr. Michael Keller (1947-1961).