Archiv des Bistums Passau

Anschrift:                           Luragogasse 4
94032 Passau
Telefon: 0851 - 393 1471
Telefax: 0851 - 3931479
E-Mail: archiv@bistum-passau.de
Website: www.bistum-passau.de/bistum/archiv

 

Sigle:                                  ABP
Verwaltung: Dr. Herbert Wurster, Archivdirektor

                  

Benutzung:
Öffnungszeiten (Voranmeldung erforderlich): Montag bis Mittwoch 8.30 b is 12.00 und 13.30 bis 16.30 Uhr;
Am Donnerstag und Freitag ist das Archiv geschlossen.
BenutzungsordnungGebührenordnung

Geschichte des Archivs

Das Archiv des Bistums Passau ist in seiner heutigen Gestalt und Aufgabenstellung im Jahr 1980 unter Bischof Dr. Antonius Hofmann eingerichtet worden. Dabei trat neben den bis in die Frühzeit der Kirche von Passau zurückreichenden und bedeutenden Kernbestand des „Ordinariatsarchivs“ sowie den nicht sehr umfangreichen Bestand des „Domkapitlischen Archivs“ (seit der Säkularisation) die Aufgabe, das historische Schriftgut aller der Jurisdiktion des Bischofs von Passau unterstehenden kirchlichen Einrichtungen zu betreuen und zu übernehmen.

Daher verwahrt das ABP heute mehrere hundert Bestände, neben den genannten v. a. die (unterschiedlich umfang- bzw. inhaltsreichen) Pfarrarchive praktisch aller Pfarreien der Diözese; dazu kommen die archivischen Bestände mehrerer zentraler kirchlicher Einrichtungen (bes. Priester- und Knabenseminarien), einiger kirchlicher Vereinigungen sowie eine große Reihe von Nachlässen und Sammlungen.

Die erhaltene Überlieferung beginnt in der Mitte des 12. Jahrhunderts, dichte Überlieferung setzt für den Bereich der früher salzburgischen Pfarreien mit dem Beginn der Neuzeit ein, ansonsten mit dem Jahr 1680, da der damalige Stadtbrand von Passau die ältere Überlieferung des Geistlichen Rates schwer geschädigt hat. Infolge laufender Aktenübernahmen verwahrt das Archiv Material bis zur Gegenwart, das jedoch wegen der Schutzfristen der Forschung noch unzugänglich ist. Merh zur geschichte des Archivs erfahren Sie hier.

Die digitale Erschließung der Bestände ist weit gediehen; derzeit sind die digitalen Findmittel nur im Archiv zugänglich.