Bistumsarchiv Speyer

Anschrift:                          Kleine Pfaffengasse 16
67346 Speyer
Telefon: 06232 - 102 256
Telefax: 06232 - 102 477
E-Mail: bistumsarchiv@bistum-speyer.de
Website: www.bistumsarchiv-speyer.de

 

Sigle:                                ABSp
Verwaltung:

Dr. Thomas Fandel, Archivdirektor i.K.
Doris Dorn, Sekretariat
Schwester M. Barbara Bäuerlein, Dipl.-Archivarin (FH)
Jürgen Doll, Magazinleiter
Jutta Hornung, Archivangestellte

Klaus Karg, Dipl.-Archivar (FH)
Monika Kästel, Archivangestellte
Pfarrer Mathias Köller (wiss. Mitarbeiter)
Walter Martin, Archivangestellter

Tanja Ueltzhöffer, Archivarin (B.A.)
 

        
                                        
                                      

 

Benutzung:
Öffnungszeiten des Lesesaals: Dienstag und Donnerstag 9.00-16.00 Uhr, Mittwoch 9.00-18.00 Uhr.  Keine Archivalienausgabe zwischen 12.00 und 14.00 Uhr.
Arbeitsplätze (3 Mikrofiche-Lesesgeräte, 1 Mikrofilm-Lesegerät); telefonische Anmeldung dringend empfohlen.
Verkehrsverbindungen: Parkmöglichkeit am Festplatz; von dort mit dem Shuttle-Bus bis Haltestelle Domplatz oder zu Fuß (10 Minuten). Vom Bahnhof mit dem Shuttle-Bus in Richtung Stadtbad, Haltestelle Domplatz.

Zur Geschichte des Archivs

Durch die Bulle "Dei ac Domini Nostri Jesu Christi"(1817/21) wurde das Bistum Speyer neugegründet. Damit verbunden war die Einrichtung eines Archivs im sog. Vikarienhof in Speyer. Als Vorläufer dieses Archivs sind folgende Einrichtungen anzusehen:

I. Archiv des Fürstbischofs:
1523 wurde es in einer Lade auf der Kästenburg (heute: Hambacher Schloss) aufbewahrt, im 18.Jahrhundert in die Residenz zu Bruchsal verlagert.

II. Archiv des Domkapitels:
Aufbewahrungsort war ein Raum im Dom; beim Brand des Domes (1689) erlitt das Archiv große Verluste. In den Wirren der Französischen Revolution wurde das Archiv mehrfach geflüchtet, bis es schließlich nach einer "Rundreise" durch Deutschland (u.a. Mainz, Würzburg, Minden) ebenfalls nach Bruchsal verbracht wurde. Am 19.August 1800 erfolgte die Auslieferung aller Akten mit linksrheinischen Betreffen an die Franzosen in Mainz.
Infolge der Säkularisation des Fürstbistums Speyer 1803 ging der größte Teil der Archivalien auf den Markgrafen von Baden über, der diese nach Karlsruhe bringen ließ. Ab 1868 bis 1873 übergab die großherzoglich badische Regierung mehr als 2500 Urkunden an das Reichsarchiv (heute Bayerisches Hauptstaatsarchiv) in München. Am 1.Mai 1816 kam das Gebiet der Pfalz politisch zu Bayern. In Speyer wurde ein Kreisarchiv gegründet, an das bis zum Jahr 1891 aus Karlsruhe Akten mit linksrheinischen Betreffen zurückgegeben wurden. Die oben genannten geschichtlichen Begebenheiten blieben nicht folgenlos für die Bestände des heutigen Archivs. Bis auf wenige Ausnahmen verwahrt das Archiv nur Bestände seit der Wiedererrichtung der Diözese (1817/21). Archivalien aus der Zeit des Fürstbistums werden in folgenden Archiven aufbewahrt: Generallandesarchiv Karlsruhe, Landesarchiv Speyer und Bayerisches  Hauptstaatsarchiv München. Nach der Errichtung des Ordinariatsgebäudes in der Kleinen Pfaffengasse zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Archiv dorthin verlegt. Ab 1962 waren die Aktenbestände im
rückwärtigen Gebäude des Hauses Domplatz 3 untergebracht. Drückende Enge machte 1983 den Umzug des Archivs in ein eigenes Gebäude erforderlich. Seitdem befindet sich das Archiv im ehemaligen Gebäude der Pilger - Druckerei in der Kleinen Pfaffengasse.

Zu einer ausführlichen Darstellung der Geschichte gelangen Sie hier.